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EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy sowie EU-Parlamentspräsident Martin Schulz haben die Zustimmung der Kroaten zum EU-Beitritt ihres Landes begrüßt.
José Manuel Barroso und Herman Van Rompuy sagten zu dem positiven Ausgang des Referendums: "Mit dem Wahlausgang haben die Kroaten ihre Zustimmung zur europäischen Integration bekräftigt. Wir gratulieren Kroatien und seinen Menschen zu ihrer Wahl: Die EU-Mitgliedschaft wird ihnen neue Chancen eröffnen und die Stabilität und den Wohlstand in ihrem Landes sichern."
Zwei Drittel der Kroaten hatten in einem Referendum ihr "Ja" zum EU-Beitritt des Landes gegeben. Damit kann der Staat ab Juli nächsten Jahres 28. Mitglied der Europäischen Union werden. Zuvor muss das Land jedoch noch einige Reformen durchführen. Zugleich müssen das kroatische Parlament sowie die Parlamente der anderen EU-Staaten das Beitrittsabkommen ratifizieren.
"Der Beitritt Kroatiens ist ein klares Signal an die gesamte südosteuropäische Region. Er zeigt, dass durch politischen Mut und entschlossene Reformen die EU-Mitgliedschaft näher rückt. Die positive Entscheidung ist daher eine gute Nachricht für Kroatien, für die Region und für Europa," unterstrichen die Präsidenten in ihrer gemeinsamen Erklärung.
Auch Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments, äußert sich. "Das positive Ergebnis des Referendums ist ein klarer Beweis für die Anziehungskraft der EU. Die Mitgliedschaft ist die richtige Belohung für die Reformbemühungen Kroatiens in den vergangenen Jahren. Das kroatische Beispiel ist ein positives Signal und eine Bestärkung für ganz Südosteuropa. Wenn Reformen durchgesetzt werden, reagiert die EU angemessen, auch wenn wir in unmittelbarer Zukunft eine Phase der inneren Stabilisierung brauchen", erklärte Schulz.
Weiter Informationen zu EU-Beitrittskandidaten finden Sie in der Infografik des Europäischen Parlaments.
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